problems über problems
Guys, kennt ihr das wenn ihr einer Person so richtig verfallen seid?
Wenn ihr jede Minute an sie denkt, euch fragt was sie gerade macht und so weiter, aber einfach nicht wisst was ihr machen sollt?
Wenn ihr die Person vielleicht mehr mögt als euch lieb ist? (Ich rede hier jetzt nicht von liebe, aber soetwas ähnlichen.)
Und genau das will ich nicht.
Doch es ist passiert.
Und jedesmal als ich die Schlacht überwunden hatte, fing sie von vorne an.
Wie dein Lieblingslied das du irgendwann nicht mehr hören kannst, es aber trotzdem weiter und weiter auf repeat läuft.
Wie ein Teufelskreis aus dem du einfach nicht entkommen kannst.
Kurz bevor du denkst du hast es geschafft holt sie dich zurück und zieht dich erneut in ihren Bann.
Ein Bann, der stärker ist als alles was ich bisher erlebt habe.
Diese Neugierde die in mir geweckt wird.
Zu wissen man kriegt sie eh nicht, es aber doch irgendwo versuchen will, obwohl man alles doch nicht will.
Es gibt 2 Hauptprobleme an der ganzen Sache:
1. da hängt ne Freundschaft dran, die vielleicht kaputt gehen könnte und
2. habe ich mir geschworen nie wieder bedeutsame Gefühle zu zeigen, geschweige denn zuzulassen, und das aus einfachem Grund. Liebe macht glücklich, und wenn du zu glücklich bist passiert etwas das alles zerstört.
Also wozu?
Ich bleibe lieber der einsame Krieger der Tag für Tag verwundet in die Schlacht zieht, als mit der Truppe unter zu gehen.
Bevor ich andere umbringe versetz ich ihnen lieber den Stich ins Herz, so dass purer Hass gegenüber mir entsteht, der die Leute am Ende aber nicht umbringt. Die Narben heilen so schneller. Sie kommen schneller drüber hinweg.
Aber warum macht man das nicht bei mir? Damit umzugehen wäre viel einfacher als auf der Abschussliste zu stehen und es nicht zu wissen. Diese ungewissheit bringt mich um irgendwo.
Und das ist das nächste problem. Irgendwo will ich es, irgendwo aber auch nicht. Ich weiß nicht was ich will und das macht mich wütend.
Früher war ich der Player schlecht hin, hab meine Freundinnen gewechselt wie meine Unterwäsche. Aber nicht weil ich Spaß haben wollte, sondern weil ich auf der Suche war. Auf der Suche nach der, der meiner first love das Wasser reichen konnte. Doch als ich gemerkt habe, dass sie es nicht können, habe ich sie abgeschossen.
Irgendwann hat sich alles beruhigt, mit der Erkenntnis das Menschen so unterschiedlich sind, dass man niemanden mit jemand anderen vergleichen kann.
Menschen kamen und gingen. Der eine Verlust war schwer, der andere leicht. Man verändert sich. Man wird kühl, aber nicht so kalt wie alle denken ich wäre es. Ich bin viel empfindsamer , als man sich mich vorstellt. Man kann meine Menschlichkeit nachfühlen, in meiner Unentschlossenheit, genau wie in den kleinen Andeutungen meiner Schwächen, die ich versuche zu verstecken. Ich war immer der Held zu dem alle aufgesehen haben. Immer diejenige die alles mit einem lächeln im Gesicht gemeistert hat. Doch nach den Ereignissen vor einem halben Jahren hab ich mich mehr und mehr von meinen früheren Freunden entfernt. Ich habe seinen Tod nie wirklich überwunden und frage mich oft, ob ich damals richtig gehandelt habe. Ich gebe mir irgendwo die Schuld an seinem Tod. Und diese ständigen Schuldgefühle haben mich schwach gemacht. Und ich will nicht schwach sein.
Und das alles fügt sich in der Situation gerade zusammen.
Ich bin Schwach wenn ich es zulasse, jedoch auch nicht stark genug ihr zu wiederstehen obwohl ich allen Grund dazu hätte. Die Zeit verstreicht. Und ich warte. Geduldig.
Und jeder verdammte Blogeintrag hat irgendwo was mit dir zu tun.
Damn!